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Es ist wieder soweit, es ist wieder Zeit für Zecken. Sie machen einen Familienausflug in den Wald? Aber Vorsicht ist geboten, den unter vielen Tier – und Insektenarten lauert die Gefahr von Zecken gestochen zu werden. Wussten Sie, dass Borreliose,  die durch die Zecken übertragen wird, die häufigste Krankheit in Europa ist? Diese Krankheit kann Gesichtslähumug, Hautveränderungen sowie neurologische Symptome wie: Herz- und Gelenkserkrankungen hervorrufen?

Verantwortlich für diese Krankheit sind Bakterien der Art Borrelia. Man wird in der Regel von den Zecken während der Blutmahlzeit infiziert. Die Durchseuchung der Zecken kann von Region zu Region unterschiedlich sein. Es gibt keine Impfung gegen Borreliose. Dafür aber eine andere Krankheit, die auch durch die Zecken hervorgerufen wird –  die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis).

Die FSME wird mit einem Antibiotikum behandelt. Wichtig dabei ist, dass die Krankheit rechtzeitig erkannt wird. Die FSME-Krankheit ist eine Hirnhäute-Erkrankung, die von den FSME-Viren verursacht wird. Laut Robert-Koch-Institut folgende Bundesländer sind besonders FSME gefährdet: Bayern, Baden-Würtenberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringien.

 

Wie kann man sich gegen Borreliose schützen?

Sie sollten auf jeden Fall die Zecke so schnell wie möglich entfernen. Das Risiko der Übertragung der Borreliose steigt mit der Dauer des Saugens einer mit Borreliose infizierten Zecke. Diese krirische Zeit liegt zwischen 10-12 Sunden.  Um festzustellen, ob nun die Zecke mit der Borreliose infiziert ist, reicht eine Laboruntersuchung auf Borrelien. Mit einer molekularbiologischen Methode PCR kann eine tote oder lebendige Zecke untersucht werden. Im Vergleich zu einer serologischeen Untersuchung (Antikörper gegen Borrelien), kann das Ergebnis erst nach Wochen oder Monaten als positiv werden. Bei einer PCR Methode liegt das Ergebnis in der Rege innerhalb von paar Tagen vor.

Borrelien positiv oder negativ?

Bei einem positiven Ergebnis muss nicht heißen, dass die Erkrankung auftritt. Es wird jedoch geraten einen Arzt aufzusuchen. Falls eine Borreliose in der Zecke festgestellt wurde, kann rechtzeitig mit der Antibiotikertherapie angefangen wierden. Ist das Ergebnis jjedoch negativ, ist diie Gefahr sehr gering. Jedoch sollten Sie die Krankheitssymptome im Auge behalten.

Wie gehe ich vor?

Sind Sie oder das Tier von einer Zecke gestochen worden? Wie wird die Zecke richtig entfernt? Sie sollten am Kopf einer Zecke mit einer  Pinzette oder einer Zeckenzange oder auch Zeckenkarte gefaast werden und dann unter leichtem Rütteln oder drehen herausgezogen werden. Auf gar keinen Fall sollten Sie kein Öl benutzen! Auch versuchen Sie nicht die Zecke zu zerquetschen, denn dadurch gelangen die Borrelien aus dem
Darm der Zecke auf die Haut. Die Stelle desinfizieren und beobachten.

Zecken bei Tieren: Hunde oder Katzen?

Bei Haustieren, insbesondere bei Hunden können solche Krankheitssymtope wie Lähmungserscheinungen auftretten.

 

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