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Den Körper wieder in Gang zu bringen, ist die Aufgabe eines Osteopathen. Dabei setzen sie gekonnt ihre geschulten erfahrenen Hände ein, um die Probleme des Körpers zu ertasten. Der menschliche Organismus ist sehr diffizil und läuft nur solange reibungslos, solange alle beteiligten Muskeln, Knochen und Organe ordentlich arbeiten. Wenn man Leiden hat, benützt der Therapeut beim Ausüben der Osteopathie die Palpation, um eine Diagnose zu stellen. Zu diesem Zweck ist, wie nicht anders vorzustellen, auch die familiäre Geschichte von Bedeutsamkeit. Was man an Informationen daheim entdeckt, sollte man einfach herbeibringen. Röntgenbilder, Mutter-Kind-Pass oder andere Befunde können erheblich zur korrekten Diagnose beitragen. Manche Krankheiten müssen in mehreren Heilungsschritten behandelt werden, bevor man von einer kompletten Genesung sprechen kann. Die Osteopathie kann in diesem Fall mit anderen Methoden verbunden werden. Blockaden wollen möglichst rücksichtsvoll ertastet und in Folge therapiert werden, um die Beschwerden des Kranken so klein wie denkbar zu halten. Sollte dies nicht auf Anhieb ausführbar sein, versucht man eine Besserung über mehrere Therapieeinheiten zu erzielen.

Wenn man Osteopathie zur Behandlung einsetzt, muss man sich für eine Methode entscheiden. Bei der strukturellen Osteopathie geht es darum, Gelenke, Muskeln und Sehnen in ihrer Beweglichkeit zu kräftigen. Bei der viszeralen Osteopathie wird der Hauptaugenmerk beim Therapieren auf die bindegewebeartigen Hüllen und die Verlaufsbahnen gelegt. Hier wird darauf Rücksicht genommen, dass die inneren Organe sich gut bewegen können, andernfalls können dazu chronische Beschwerden in Erscheinung treten. Die letzte Prozedur letzten Endes ist die biodynamische Osteopathie, wo der behandelnde Arzt mit den Selbstheilungskräften des Körpers arbeitet. Die Mechanik einer Uhr lässt sich an diesem Punkt sehr gut zu einem Vergleich nutzen. Alle Einzelteile sind voneinander abhängig und greifen ineinander. Die Uhrzeit kann nur dann richtig dargestellt werden, wenn jeder einzelne Bestandteil fehlerfrei funktioniert. Der menschliche Leib läuft genauso wie ebendiese Uhr. Die Schrauben, Zeiger und Räder sind in diesem Fall aber die Muskeln, Sehnen, Organe und diverses Gewebe. Sind ebendiese zirkulierenden Strömungen und Bewegungen behindert, können Beschwerden entstehen. Viele Krankheiten der europäischen Industrienationen wie Knieprobleme, Sehnenprobleme, Skoliose, Schwindel, Rückenschmerzen, Bandscheibenprobleme oder Organblockaden sind Merkmale, das etwas nicht stimmt.

Osteopathie und Schulmedizin können bei diesen Problemen sich sehr gut helfen, um den Kranken bei der Heilung zu unterstützen. Darüber hinaus können sich Familienangehörige oder Freunde im guten Sinne auf den Krankheitsverlauf auswirken. Auch an dieser Stelle kann das World Wide Web seine Vorteile ausspielen: Es bietet eine neue Plattform für Informationsaustausch. In Foren oder Weblogs können sich direkt oder indirekt Betroffene aktiv verständigen und ihre Erlebnisse weitergeben. Kein Wunder, dass ebendiese Form des Austauschs gut ankommt. Man kann sich ja in einem Newsgroup anonym einschreiben und Fragen einstellen, wo man sich ansonsten eventuell nicht mutig sein würde, ebendiese Fragen offen zu stellen. Gesunde Menschen können in den wenigsten Fällen nachvollziehen, wie sich die Betroffenen wahrhaftig fühlen. Verständnis findet man daher mehr bei anderen Betroffenen, die gleiche Erfahrungen gemacht haben. Den Weg zum Arzt kann man sich leider dadurch nicht ersparen. Jeder Mensch hat eine ganz eigene Situation, kein Krankengeschichte ist wie das andere. Aufgrund dessen sollte man sich Behandlungen mit Osteopathie am besten amtlich verschreiben lassen.

Bildquelle: © Photographee.eu // Fotolia.com

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