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Viele Menschen leiden an einem zu hohen Blutdruck. Oft spüren sie jahrelang nichts davon. Nicht selten wird das Problem mit dem Bluthochdruck erst durch eine Routineuntersuchung erkannt. Dabei ist der Bluthochdruck, auch unter dem Begriff Hypertonie bekannt, ein ernst zu nehmendes Problem. Bluthochdruck kann zu einer Arterienverkalkung führen. Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko.

Ärztliche Behandlung ist ein Muss

Bluthochdruck muss grundsätzlich ärztlich behandelt werden. In den meisten Fällen ist die Einnahme von blutdrucksenkenden und -regulierenden Medikamenten unumgänglich. Häufig verschreibt der behandelnde Arzt nicht nur ein Präparat, sondern kombiniert mehrere Medikamente. Das ist allerdings von Patient zu Patient unterschiedlich. Starre Behandlungsschemata gegen die Hypertonie gibt es nicht.

Ursachen und Werte bei Bluthochdruck

Warum viele Menschen unter Bluthochdruck leiden, ist bis heute ungeklärt. In einigen Fällen ist eine andere Erkrankung die Ursache. Doch oftmals spielt auch eine familiäre Veranlagung eine Rolle. Einige Faktoren begünstigen allerdings den Bluthochdruck. Bewegungsmangel, Stressfaktoren, Übergewicht und ein übermäßiger Salzkonsum können den Blutdruck in die Höhe treiben. Bedenklich wird es ab einem Wert von 140 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule). Der Blutdruck wird immer in zwei Werten abgegeben. Der erste Wert ist der systolische und der zweite der diastolische. Meistens bringt erst eine Langzeitmessung mit einem Blutdruckmessgerät über vierundzwanzig Stunden endgültige Klarheit. Der Blutdruck unterliegt Schwankungen, die hier genau aufgezeichnet werden.

Was der Bluthochdruckpatient selbst tun kann

Bluthochdruckpatienten werden nicht umhin kommen, ihren Lebensstil ein wenig zu ändern. Als ergänzende Therapie kann es zum Beispiel mehr als hilfreich sein, das Gewicht zu reduzieren und sich viel zu bewegen. Sportliche Aktivitäten wie Joggen, Walking, Schwimmen oder Radfahren stärken Herz und Kreislauf. Darüber hinaus sollte der Salzkonsum eingeschränkt werden. Sehr wichtig ist, dass Bluthochdruckpatienten berufliche und private Stresssituationen weitestgehend vermeiden. Innere Ausgeglichenheit reguliert auch den Blutdruck. Wer im Berufsleben sehr stark eingespannt ist, sollte sich unbedingt einen Ausgleich suchen. Meditation, Tai Chi oder autogenes Training sind nur einige Möglichkeiten.

Foto: © Andrey Popov Fotolia.com

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