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Der Unterschied zwischen Elektrofahrrad & Pedelec

Kaum abgestiegen vom Fahrrad bemerken Sie das feuchtgeschwitzte T-Shirt. Den Arbeitsalltag so zu beginnen, ist wohl kaum die Wunschvorstellung. Oder Sie wollen das Rad erst gar nicht benutzen, da es zu anstrengend ist, den steilen Anstieg bis zum nächsten Supermarkt zurückzulegen und fahren deshalb lieber die paar Meter mit dem Auto? Diese und andere Szenarien könnten gelöst werden, besäßen sie ein Elektrofahrrad. Wenn Sie hingegen schon länger mit dem Gedanken spielen, sich ein Pedelec zuzulegen, es jedoch aufgrund des schlechten Images immer abgelehnt haben, dann könnte jetzt die Zeit gekommen sein um sich doch noch eins zu kaufen.

Grundsätzlich wird zwischen 2 verschiedenen Kategorien von elektrisch angetriebenen Fahrrädern unterschieden. Das e-Bike, welches ausschließlich auf seinen Motor vertraut und das sogenannte Pedelec, bei dem der elektrische Antrieb ausschließlich zur Unterstützung der eigenen Kraft dient.

Das E-Bike kann ganz ohne Muskelkraft, meistens mit einem Drehschalter am Handgriff, gesteuert werden. Sie unterliegen einer Geschwindigkeitsbeschränkung und einigen anderen Regeln. Je nach Leistung und Geschwindigkeit vom Elektrofahrrad, wird eine Versicherung benötigt und der Besitz eines Mofaführerscheins ist ebenfalls Pflicht. Außerdem können, in anderen Ländern, weitere Bestimmungen hinzukommen.

Bei einem Pedelec setzt die Unterstützung erst ein, wenn Sie selbst in die Pedale treten. Eine elektronische Steuerung sorgt dafür, dass die Unterstützung 25 -200% der eigenen Tretleistung beträgt. Zulassungsfreie Modelle schalten ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h die Motorunterstützung ab. Die sportlicheren Varianten, welche wiederum Zulassungs- bzw. Versicherungspflichtig sind, unterstützen Sie hingegen auch bei höheren Geschwindigkeiten.

Die Energiebereitstellung erfolgt bei einem e-Bike, wie auch bei einem Pedelec über einen Akkumulator. Mit den neueren Li-Ionen Akkus konnte die Reichweite, wie auch die Lebensdauer erheblich verbessert werden. Reichweiten von 50km und mehr sind schon Standard und können mit Zusatz Akkus auch noch erhöht werden. Entscheidend ist nicht nur die Ladekapazität der Akkus sondern auch die Ihre Erfahrung des Fahrers und die Steigung des Geländes. Als erfahrener e-Bike Benutzer können Sie, mit einer angepassten Trittfrequenz und richtigem Schalten, wesentlich höhere Reichweiten erzielen, als Neulinge. Hingegen wird bei steilen Anstiegen so wie bei Stop-and-Go Verkehr in der Stadt, der Motor stärker belastet.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihren alten Drahtesel in ein Elektrofahrrad umzubauen, sollten Sie sich vorher gut informieren. Grundsätzlich möglich ist es schon, jedoch sind bei einem Elektrofahrrad, der Rahmen und die Reifen anderen Kräften ausgesetzt wie bei normalen Modellen. Außerdem ist die Montage nicht trivial und sollte in jedem Fall von einem Spezialisten übernommen werden.

Sie sehen, mit der Verbesserung der Technologie der Akkus und Antriebstechnik, konnte dem Nischendasein von e-Bike bzw. Pedelec endlich ein Ende gesetzt werden. Auch das Image vom Elektrofahrrad, welches nur zur Unterstützung der älteren Generation dient, hat ausgesorgt und das e-Bike ist mittlerweile ein Gerät für Jedermann.

Bildquelle: © autofocus67 // Fotolia.com

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